Nora

Hallo, ich bin Laras jüngere Schwester Nora.

Hunde gehören schon immer zu mir.  In meinem Leben war ich erst 8 Wochen lang ohne.

Aufgewachsen bin ich mit unserem damaligen Bernersennen-Ungarischen Hirtenhund-Mix Samson.

Er war mein allerbester Kindheitsfreund, Spiel-, Lernpartner und, wie ich immer sagte: „Großer Bruder“. Eines meiner ersten Wörter war „Hamhom“, welcher mit mir unter jedem Mobile lag, meine erten Schritte laufen geübt hat und mit uns Kindern überall hingegangen wäre. Mit 8 Jahren bekam er leider Leukämie und schlief eines Morgens friedlich ein, nachdem er gehört hatte, dass alle Familienmitglieder nun wach sind. Ein Tag, an den ich mich mein ganzes Leben lang erinnern werde. Ich war 7. Am selben Tag wurde Elwood geboren. Und am Geburtstag unseres Papas war Abgabetermin. Da Daten bei uns nie einfach nur Zufall sind, zog zwei Monate später also der kleine Aussie ein. Er ist der Grund, warum ich alles weiß, was ich über Hunde weiß. Und auch teilweise über Menschen und mich selbst. Er lehrte mich Geduld, Hundesprache, Achtsamkeit und er brachte uns in den Hundeverein sowie die Rettungshundearbeit. Als ich 12 war wuchsen wir beide im Turnierhundesport enger zusammen. Wir machten das eine Zeit lang einfach nur des Spaßes wegen

und arbeiteten als Team zusammen. Eine der wichtigsten Grundlagen in der Hundehaltung und -erziehung, wie ich finde. Später lief ich mit ihm ein bisschen Agility, was ich aber eigentlich von Holly gelernt hatte. Sie war der brävste und bedachteste Agihund und hat sich immer auf den Menschen eingestellt, der mit ihr lief. So durfte ich an ihr das lernen, was ich heute als festes Hobby habe. Später lief ich - und tue es heute noch – mit der Sheltiehündin meines Opas Agility. Einmal im Jahr darf auch ein Turnier sein. Aber alles immer just for fun. Im Verein habe ich als Kind bei allen Kursen und Gruppenstunden immer meiner Mama und Elwood zugeguckt. Später übernahm ich die Welpengruppe und gründete eine Junghundegruppe. Noch immer bin ich im Verein aktiv und leite mit Mama gemeinsam unter anderem die

Begleithundestunde.

Als 2020 Final-Lee geboren wurde, habe ich so etwas wie ein Spiegelbild gratis dazuerhalten. Ich studiere Sonderpädagogik im Förderschwerpunkt Sprache. Durch Corona habe ich in Finals Prägephase von zu Hause aus online studiert und wir beide waren quasi rund um die Uhr zusammen. Wir beide lesen uns gegenseitig, wie offene Bücher und er reflektiert mich gnadenlos.

Durch ihn habe ich viel über mich selbst gelernt, denn viel zu oft ist er ganz ähnlich. Mal laut, mal energievoll, mal unsicher, mal Kontrollfreak, sehr sozial – und dabei immer ehrlich. Zusammen sind wir Tagessieger der Begleithundeprüfung geworden und zur Arbeit in die Schule nehme ich ihn auch mit. Geplant war er als Mamas Hund, aber alle unsere Hunde sind Familienhunde und Final-Lee kann sehr gut zwischen Rettungshundearbeit mit ihr und Agility oder Schule mit mir unterscheiden.

2022 zog nun endlich mein Q ein. Auf einen Hund, welchen ich ganz alleine ausbilde und welcher mich überall hin begleiten kann, habe ich gewartet seit ich 9 war. 13 Jahre später war dann endlich der richtige Zeitpunkt. Als Junghund fordert er seinen Bruder Final und mich aktuell, so wie es sich gehört und zu erwarten war.  In Vielem, vor allem in der Schule mit den Kindern kann ich mich bereits vollkommen auf ihn verlassen. Ich bin überzeugt davon, dass er meine Gedanken lesen kann und muss über seine Reaktionen jedes Mal wieder schmunzeln.

Wir tasten uns in der Rettungshundearbeit gerde ans Mantrailing heran und im Agility macht er auch ganz viel Spaß. Bald steht das Training für die Begleithundeprüfung an. 

 

Hier in der Hundeschule von Lara helfe ich bei den Kursen: Kind und Hund, Welpen und Junghunden mit.


 

 

 

Im April 2022 zog Final-Lees Halbbruder Quinn "Q" bei uns ein. Er  begleitet mich in die Schule als Azubi zum Schulbegleithund (Ausbildung durch Dogik). Auch in die Rettungshundearbeit schnuppert er gerade in der Sparte Mantrailing herein, sowie im Bereich Agility.